Kickboxen Geschichte des Kickboxen Nach dem Korea- und Vietnamkrieg wuchs in den USA die Nachfrage nach orientalischen Kampfsportarten.  Da die Amerikaner sich mit den traditionellen Werten der Asiaten nicht problemlos anfreunden konnten,  begannen sie Karate Wettkämpfe statt ohne Kontakt mit Kontakt auszuüben. Seit 1967 fanden vereinzelt Turniere und Kämpfe in der amerikanischen Form des Karate statt, bei der Schlag-  und Tritttechniken oberhalb der Gürtellinie mit Punktbewertung ausgeführt wurden.  1971 bestritt der blonde Schwergewichtler Joe Lewis in Long Beach gegen seinen Landsmann Greg Baines den  ersten Kampf in der ultimativen Form zwischenzeitlich als "Sportkarate" bezeichneten Kickboxens, dem  Fullcontact. Die anerkannte Geburtsstunde des heutigen Kickboxen schlug im September 1984, als in Kalifornien, USA die  ersten Weltmeisterschaften der "Professional Karate Association" (PKA) stattfanden. Hier wurden erstmals die  "Safeties", neuartige Faust- und Fußschützer benutzt, welche die weitere Entwicklung des Kickboxsports erst  ermöglichten.  Gegen den massiven Widerstand der traditionellen Stile wie Karate und Teakwondo entwickelte sich das  Kickboxen mit seinen Disziplinen Semikontakt (Stop nach jedem Treffer) und Vollkontakt (bis zu K.o. ähnlich  dem Boxen) ständig weiter.  In einigen Verbänden etablierte sich als Zwischenform das Leichtkontakt-Durchkämpfen, in der professionellen  Auslegung vermischte sich der Vollkontakt dem Thaiboxen, so dass es um die "Lowkicks" erweitert wurde.  In Ländern wie Holland, Japan und Australien bezeichnet man nur die Lowkick-Version als legitimes Kickboxen,  Semi- und Vollkontakt laufen dort unter dem Begriff Sportkarate.  Kampfzeit:   • D: 2 x 2 min   • C: 3 x 2 min   • B: 5 x 2 min   • A: 5 x 3 min Bekleidung bzw. Ausrüstung:   * Bis 16 Jahre mit Vollausrüstung(Kopfschutz, Schienbeinschoner)*